Die Ausbildung 2018-12-13T17:46:44+00:00

Die Ausbildung

Für eine gute Therapiebegleithundearbeit ist es wichtig, dass Sie zum einen lernen, wie Sie Ihren Hund
im jeweiligen Bereich gezielt einsetzen. Zum anderen ist es unabdingbar, dass Sie mit Ihrem Hund zu einem echten Team werden.
Einfach nur den netten, stresstoleranten Hund mit zur Arbeit zu nehmen, damit er nicht so lange alleine zu Hause ist,
hat mit Therapiebegleithundearbeit nichts zu tun.
Die Ausbildung ist so konzipiert, dass Sie acht intensive Wochenenden mit Ihrem Hund und uns verbringen.
Die Zeit dazwischen wird benötigt, um Gelerntes zu üben bzw. zu festigen. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch in
dieser Zeit für Fragen zur Verfügung.
Um die nötigen theoretischen Blöcke kurz zu fassen und mehr Zeit für die Praxis zu haben, erhalten Sie ein umfangreiches Skript.
In den praktischen Blöcken zeigen wir Ihnen z.B., wie Sie Ihren Hund einschätzen, lesen und lenken lernen und wie Sie
ihn sinnvoll einsetzen können, ohne ihn zu überfordern. Hierzu nutzen wir z.T. Videotechnik, so können wir in Ruhe analysieren,
was gut läuft und was vielleicht noch ausbaufähig ist.
Ihr Hund ist die ganze Zeit mit dabei, es wird aber darauf geachtet, dass es ausreichend Ruhephasen gibt.
Ein Mindestmaß an Grunderziehung ( locker an der Leine gehen, Rückruf, Sitz, Platz Steh…) sollte bereits vorhanden sein.
Sollten Sie Hilfe bei der Grunderziehung benötigen oder eine gute Welpenschule suchen, sprechen Sie mich an.

Um eine individuelle Ausbildung mit sehr hohem Praxisbezug gewährleisten zu können und trotzdem flexibel auf Ihre Bedürfnisse eingehen zu können, haben wir die maximale Teilnehmerzahl pro Kurs auf 9 Mensch-Hund-Teams beschränkt.

Unterrichtszeiten

Unterricht Samstag und Sonntag, jeweils von 9.30 Uhr bis 16.45 Uhr, in der Regel an einem Wochenende im Monat.

Die Ausbildung umfasst 112 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten und verteilt sich auf acht Wochenenden. Am Ende der Ausbildung kommt ein Prüfungstag (Samstag ganztags) dazu.

Zusätzlich müssen Sie etwa 20 Stunden für Hausaufgaben, 30 Stunden für Selbststudium und Übungseinheiten, sowie etwa 20 Stunden für das Erstellen der Hausarbeit einkalkulieren.

Ausbildungsinhalte sind u.a.:

  • Das Kommunikations- und Lernverhalten des Hundes
  • Erziehung, Sozialisation und Habituation
  • Üben von Bedrängungssituationen
  • Üben von schwierigen Situationen im Rollenspiel
  • Verhalten unter Ablenkung
  • Vorbereitung und rechtliche Voraussetzungen
  • Hygiene, Formales, Versicherungen
  • Besonderheiten verschiedener Behinderungsformen und Krankheitsbilder
  • Anwendungs- und Einsatzmöglichkeiten
  • Planung und Dokumentation von Einsätzen
  • Zeitmanagement/Trainingsaufbau
  • Die Gesundheit des Hundes
  • Entwurf verschiedener therapeutischer Settings in der Einzel- und Gruppentherapie
  • Erstellen einer Hausarbeit mit Therapieplan
  • schriftliche und praktische Prüfung
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